Verdiente Niederlage in Brotdorf

Die lange Trainingspause und die maue Trainingsteilnahme überhaupt spiegelt sich in unserem Spiel deutlich hervor. Nach 5 Minuten Zurücklaufen waren die meisten bereits „platt“. Brotdorf spielte, gestützt auf eine sehr gute Torfrau einfach nur Gegenstoß und lag so schnell bis zur 9. Minute mit 4:0 in Führung. Obwohl wir nicht schlecht im Angriff spielten, gelang es unserer rechten Seite nicht, Kapital daraus zu schlagen. Freier kommen rechter Rückraum und Rechtsaußen nicht mehr zum Wurf! Über Mitte und die linke Seite lief nichts. Da stand die Abwehr und was dennoch durchkam war eine sichere Beute der Brotdorfer Torfrau.  Viola und Adri waren dann die ersten Tore vorbehalten. Viola und Adriana teilten sich dann auch die 4 Tore zur Halbzeit gerecht. 10:4 lagen wir zurück.

In der 2. Halbzeit starteten wir besser und konnten das Spiel bis zum 13:7 nach ca. 36 Minuten offen gestalten. Danach machten sich aber vermehrt konditionelle Mängel bemerkbar, die dann in Konzentrationsmängel endeten und so zu vielen Fang- und Passfehlern führten. Brotdorf nutzte diese Schwächen gnadenlos aus und zog bis zum Ende auf 23:13 weg. Lisa, Viola und Adri stachen heute aus dem Kader hervor und waren 100 % bei der Sache.

Schön, dass an diesem frühen Samstagmorgen 15 Spielerinnen den Weg nach Brotdorf gefunden hatten. Lena war krank und Liv musste in die Schule. Leider waren Pauline, Hannah, Fabi und Laura verletzungsbedingt noch nicht einsetzbar. Aber auch hier sieht es besser aus: Hannah darf wieder trainieren, Laura wird übernächste Woche wohl wieder einsteigen und Pauline und Fabi dürften Ende Januar wieder dazustoßen.

Bis zum nächsten Spiel Ende Januar gegen Neunkirchen sollten die Mädels nun die nächsten Wochen nutzen, um die Kondition zu erhöhen, damit wir wieder dort hin kommen, wo wir Anfang der Saison waren.

Es spielten: Stephanie (Tor), Adriana (6/1), Sarah, Elena, Leonie, Marena, Dunja, Matea, Ricarda (3/1), Viola (3/1) und Lisa (1)

neues Mannschaftsfoto

oben v.l.n.r.: Betreuerin Manuela Altpeter, Fabienne Bamberg, Stephanie Krenzer, Leonie Hein, Laura Poropat, Sarah Bauer, Ricarda Kuhn, Hannah Spang, Marena Igel, Pauline Klein, Betreuerin Christiane Bauer, unten v.l.n.r.: Trainer Frank Sold, Lena Leffer, Dunja Krsnic, Matea Pavecic, Elena Groben, Viola Maas, Adriana Altpeter, Es fehlen: Lisa-Marie Zemke und Liv Haettich

Weihnachtsessen 2012

Trotz deftiger Niederlage gegen Saarlouis ging es direkt nach dem Spiel am Sonntag zur internen Weihnachtsfeier. Leider konnte Fabi aufgrund ihres Fingerbruchs nicht mit. Die anderen 15 Mädels ließen sich aber die Stimmung nicht vermiesen.

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Man traf sich um 20.15 Uhr in der Pizzeria Il Mediterrano in Saarbrücken. Adriana und Viola hatten alles organisiert. Herzlichen Dank an die beiden.

Nachdem die Vorspeisen und Hauptgerichte geordert waren, ergriff Viola das Wort und bedankte sich beim Trainer für das tolle Jahr. Neben einen Fläschchen Wein gab es noch „Gute Laune Drops“, ein „Anti-Stress-Ei“, ein Büchlein mit der Jugendsprache und ein Kalender mit wahren Sprüchen, Zitaten und Bildern, die Bände sprechen. Fehlten nur noch die Herztropfen ;-)

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Trainer Frank Sold bedankte sich bei den Mädels mit dem Essen, das auch vom Freundeskreis der Handballjugend gesponster wurde.

So nahm ein schöner Abend gegen 23.00 Uhr seinen Ausklang.

Klare Niederlage gegen Tabellenführer

Nichts zu holen gab es für die Mädels der weibl. B2 gegen die Übermannschaft aus Saarlouis.

Die durch die Verletzungen von Hannah , Pauline und Laura gebeutelten St. Johannerinnen kamen in der 1. Halbzeit nicht in Tritt. Die effektive 5:1-Deckung provozierte immer wieder Fehlpässe, die dann gnadenlos in Gegenstöße umgesetzt wurden. Zu wenig wurde hier von den Halbspielerinnen Übergänge gespielt. 4:18, eine deutliche Sprache zur Halbzeit.

Foto: Elena und Lena, die im November von der HSG Dudweiler zu uns stießen und sich schon toll in unser Team integrieren.

In der Halbzeit wurden die Fehler analysiert und Besserung gelobt. Man kam auch besser ins Spiel. Nun wurden de Übergänge gespielt und der komplette Rückraum kam in Bewegung, die Außen liefen ein, so dass sich viele Chancen boten, die dann aber leider verworfen wurden. Die Abwehr funktionierte aber nach wie vor nicht, zu spät oder zu harmlos wurde gegen den Saarlouiser Rückraum agiert, so dass am Ende eine klare und verdiente 9:34-Niederlage stand.

Bedauerlich, dass sich auch in diesem Spiel das Lazarett um eine weitere Spielerin erweiterte: Fabi brach sich den Finger. Auf diesem Wege gute Besserung.

Es spielten: Stephanie (Tor), Adriana (3/1), Fabienne (1), Sarah (3), Elena (1), Leonie, Marena, Dunja, Ricarda, Lena, Viola, Matea und Lisa

Überherrn/Fraulautern eine Nummer zu groß

Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer hatte man keine Chance, aber die wollten wir nutzen. Mit 13 Mädels gingen wir an den Start. Herzlichen Willkommen Lena und Elena in unserem Team.

War der Respekt so groß, dass wir uns in den ersten 7 Minuten nicht anstrengen wollten? 7:0 nach gespielten 6:52 Minuten. Munteres Durchwechseln, bis die richtigen Spielerinnen auf dem Platz waren und dann Auszeit! Weckruf des Trainers und siehe da… so langsam kamen wir auf Touren. Die letzten 18 Minuten gingen klar mit 7:6 an uns. Halbzeitstand 13:7.

In der Halbzeit wurde weiter an den Kampf appelliert. Fehler besprochen. Los ging es in Halbzeit mit einem munteren Schlagabtausch. Wir kamen immer näher heran. 15:12 in der 35. Spielminute. Grüne Karte Überherrn! Bis zum 18:15 hielten wir noch mit, doch dann fehlte einigen Spielerinnen die Kraft und so kam es, wie es kommen musste. Zwischenspurt der Heimmannschaft und am Ende hieß es 25:17.

Nun gilt es weiter hart zu trainieren, Elena und Lena schnell ins Team zu integrieren und dann in zwei Wochen gegen Saarlouis ein starkes Spiel zu zeigen.

Es spielten: Stephanie (Tor), Adriana (4), Fabienne, Sarah (7), Leonie (1), Marena, Dunja, Viola (3), Matea, Hannah (2), Lisa-Marie, Lena und Elena

Aufwärtstrend trotz Niederlage erkennbar

Nach den zuletzt schlechten Spielen und der indiskutablen Leistung gegen Kirkel wurde im Training viel geredet. Es wurde noch einmal geklärt, was der Trainer erwartet. Die Spielerinnen versprachen Besserung.

Gegner am Sonntag: Zweibrücken. Mit 2 Minuspunkten belastet und der Visitenkarte, Oberthal am letzten Wochenende mit 14 Toren Unterschied bezwungen zu haben.

Heute waren die TBeeS wirklich gewillt. Man kämpfte und konnte so gut mithalten. Nach einer 4:2-Führung mussten wir das 5:5 hinnehmen, gerieten in Rückstand und kämpften uns beim 7:7 noch einmal heran. Mit 9:11 ging es in die Halbzeit, da wir Elisa Burholder nicht in den Griff bekamen. Adri, Hannah und Sarah hielten uns im Angriff im Spiel und Steffi war heute mehr als ein sicherer Rückhalt.

Nichts war verloren. 2. Halbzeit: Die ersten Ermüdungserscheinungen. Ständige Fehlpässe und Unaufmerksamkeiten ließen Zweibrücken bis auf 12:20 (!!!) davonziehen. Sarah, Hannah und Pauline auf der Bank, dafür Fabi, Leonie und Lisa im Rückraum und siehe da: Laufarbeit, Würfe aus dem Rückraum und 1:1-Aktionen. Bis auf 18:21 kamen wir so heran.

Dann ließen aber erneut die Kraft und die Konzentration beim Passspiel nach und wir verloren 20:26.

Fazit: Der Großteil der Mannschaft hat nun verstanden, worum es geht. Fabi hat in der 2. Halbzeit gezeigt, dass sie es drauf hat, Hannah war ständig gefährlich, Adri am Kreis nie zu bremsen, Sarah ging auf Lücke, Leonie zeigte ein tolles 1:1-Spiel auf der Mitte, Steffi hatte im Tor eine „Sahnetag“ und Viola rannte und ackerte 50 Minuten.

Es spielten: Steffi (Tor), Leonie (3), Fabi (3), Hannah (3), Sarah (3), Adri (7/2), Pauline, Viola (2), Lisa, Matea und Dunja

Niederlage gegen Kirkel

6:21 (2:10), die nackten Zahlen. Mehr gibt es zu dem Spiel nicht zu sagen!

Es spielten: Steffi (Tor), Adriana (3/1), Sarah (2), Leonie, Matea, Dunja, Pauline, Hannah, Marena, Viola (1) und Laura (nicht eingesetzt)

Chancenlos gegen den Tabellenführer

Gegen die SG DJK Oberthal/Namborn hatte die weibl. B2 keine Chance.

Mit einer Rumpftruppe angetreten (Lisa, Matea, Marena, Leonie, Fabi fehlten), wehrte man sich aber lange. Oberthal gelang es in der 1. Halbzeit nicht, sich abzusetzen. Wir stellten schnell die Abwehr um und konnten so in der 6:0-Formation gut mithalten. Zudem hatte Steffi im Tor einen guten Tag erwischt und entschärfte viele Bälle. Vorne funktionierten die Kreisanspiele und so kam Adri zu einigen Toren. Nur 12:8 zur Halbzeit, das lies hoffen.

Leider ließen in der 2. Halbzeit  die Kräfte nach und häufige Abspielfehler verhalfen Oberthal zu einfachen Toren. Dennoch wurde bis zum Schluss gekämpft und endlich auch einmal „schlau“ gespielt, so dass wir noch zu einigen Toren kamen. Das Spiel ging 28:17 verloren.

Es spielten: Steffi (Tor), Laura (Tor), Adriana (9), Sarah (1), Pauline (1), Dunja, Ricarda (3), Viola, Hannah (3)

Zittersieg gegen Marpingen/Alsweiler II

Nichts für schwache Nerven war der Auftritt der weibl. B2 am Sonntagmittag in der Bruchwiese. Die Saarlandligapartie stand eh unter keinem guten Stern. Ricarda fehlte verletzungsbedingt, Torfrau Steffi musste 5 Minuten vor dem Spiel absagen, weil ihr Kreislauf versagte. Fabi war es schlecht und Sarah spielte trotz Bänderdehnung.

Laura war schon etwas erschrocken von der Nachricht, dass Steffi nicht kommen würde. 50 Minuten den Kasten sauberhalten, welch eine Aufgabe. Aber dies schon vorweggenommen. Laura hielt klasse.

Wir fingen gut an und konnten auch 3:0 in Führung gehen, ehe der Schlendian einzog hielt und es plötztlich 3;3 stand. Die Nervosität und das schlechte Spiel legte sich in Halbzeit 1, trotz Auszeit, nicht mehr. Auch eine 8:5-Führung wurde wieder weggeworfen und so ging es mit 9:10 in die Halbzeit.

Dem Trainer fehlten die Worte. Letztendlich wurde an den Kampfgeist appelliert. Und den zeigte man dann auch. Marena ging immer wieder dahin, wo es wehtat. Man kämpfte sich durch die 2. Halbzeit. 12:11 Führung, 14:15-Rückstand. Ein auf und Ab. Dann kurz vor Schluss die 19:16-Führung, aber die Gäste gaben nicht auf und erzielten 60 Sekunden vor Schluss den 19:19-Ausgleich. Wir kamen einfach nicht durch die gute Gästeabwehr durch, dann ein rüdes Foul an Hannah 8 Sekunden vor dem Schluss. 2 Minuten Strafe für die Gäste und Freiwurf bei angezeigten Zeitspiel. Block und Hannah (mit gewürgten Hals) hintendran. Zuspiel an Hannah, hoch und rums, das Ding geht in den Winkel. 20:19-Sieg in letzter Sekunde.

Es spielten: Laura (Tor), Adriana (8), Sarah (2), Pauline (2), Fabienne, Leonie (1), Marena (2), Viola, Matea, Hannah (5), Lisa-Marie

Besch….(eidener) Auftritt der weibl. B2

im energis-Cup 2012

Mal nur eben die T-Shirts in Zweibrücken abholen. So oder so ähnlich schienen einige Spielerinnen in Gedanken das Turnier am frühen Sonntagmorgen in Zweibrücken angehen zu wollen. Gegen die Gegner aus Zweibrücken, Oberthal/Namborn II und Dudweiler/Fischbach rechnete man sich doch das Weiterkommen in Runde 2 aus.

Müde und in Gedanken sonst wo ging man die 1. Partie gegen Ligakonkurrent Zweibrücken an. Man kam nicht in Tritt und rannte einem 3 Tore-Rückstand in der 1. HZ nach. Die 2. Hälfte wurde dann gekämpft und kurz vor Schluss gar mit einem Tor in Führung gegangen. Doch ein kapitaler Fehlpass lies Zweibrücken 10 Sekunden vor Schluss zum Ausgleich per Gegenstoß kommen.

Foto: Hannah zeigte sich als sichere 7-Meter-Schützin (Foto: F. Sold)

Ohne Pause ging es direkt im nächsten Spiel gegen Oberthal/Namborn II. Diese waren ausgeruht und zeigten gleich, wo es lang ging. Wir rannten ständig einem Rückstand nach, zeigten ein schwaches Angriffs- und Abwehrspiel. Ein Spiel zum Abgewöhnen. Verdiente Niederlage.

Nachdem Zweibrücken gegen 5 Dudweiler Feldspielerinnen “Fairplay” zeigte und diese mit Sechs Feldspielerinnen ungefähr 21:1 abzog und auch gegen Oberthal/Namborn einen Punkt holte, hätten wir gegen Dudweiler/Fischbach befreit aufspielen können, da hier bereits klar war, dass wir nichts mehr erreichen konnten. Denkste. Wie schlecht wir an diesem Tag waren, zeigte dieses Spiel. Wir spielten ebenfalls dann nur mit 5 Spielerinnen. Dudweiler zog mal schnell 3:0 weg, ehe der gefrustete Trainer wechselte. Hier zeigte dann wenigstens Leonie, wie es geht. Ein ums andere Mal setzte sie sich auf dem linken Rückraum durch und warf uns zum ungefährdeten Sieg.

Hoffen wir, dass wir über die Herbstferien diese schlechten Spiele aus den Köpfen bekommen und dann am 16.10. in der Saarlandligapartie wieder den gewohnten Handball spielen.

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