Verfasst von: Frank | 1. November 2009

A1 verliert gegen Ruchheim

Regionalliga weibl. A Jugend hätte in Ruchheim gewinnen können, wenn….
…. unsere Mädels von Beginn an konzentrierter im Abwehrverband gearbeitet hätten
…. unsere Mädels in der 1. HZ einen 5 Tore und in der 2. HZ einen 7 Tore Rückstand nicht hätten aufholen müssen – nach 45 Min. stand es 23:16 für Ruchheim.
…. unsere Mädels nicht vier 7 m Strafwürfe in entscheidenden Phasen verworfen hätten
…. unsere Mädels in der Schlussphase vier Pfosten- und Würfe „frei von außen“ in Torerfolge hätten umsetzen können
…. nicht nur Nora Venitz und Kathrin Schröder die „körperliche“ Nähe der gegnerischen Abwehr gesucht hätten
…. der Trainer in der 2.HZ früher auf offensive Abwehr umgestellt hätte.

Gesamtresume:
Wieder einmal zeigt es sich, dass unseren Mädels noch die Erfahrung fehlt, in jedem Spiel hundertprozent Leistung abzurufen. Unsere Mannschaft ist weiter in der Lernphase in Richtung Leistungshandball. Sie entwickelt sich als Team. Sie muss robuster werden und sich 60 Minuten auf das Wesentliche konzentrieren lernen. Das Spiel endete mit 26 : 23 Toren für Ruchheim. Unsere Mannschaft gab sich zu keinem Zeitpunkt auf. Die Torschützenliste zeigt, dass sich eine gute Leistungsbreite darstellt und dass alle Spielerinnen für diese Mannschaft gleich wichtig sind.

Das Kernproblem, welches die Entwicklung der Mannschaft hemmt, ist die Tatsache, dass in der Regionalliga nur 7 Mannschaften spielen und die Spiele nur alle drei Wochen stattfinden. Das nächste Spiel gegen Wörth ist am 21.11. Testspiele sind schwierig zu bekommen. Aktive Mannschaften stehen in der laufenden Verbandsrunde und im Saarland gibt es kaum A-Jugendmannschaften mit denen man sich leistungsgerecht messen kann. Da haben die Mädels unsere Regionalligagegner einen Riesenvorteil. Sie können ausnahmslos in den 1. Damenmannschaften ihrer Vereine mitspielen (alle RPS- und Regionalliganiveau). Eine spannende Frage ist: Wo und wie werden sich die Damenmannschaften im Bereich des saarländischen Leistungshandballes in den nächsten Jahren ihren Nachwuchs rekrutieren.

Gespielt haben: Isabel Schirra (Tor), Dilan Akdogan (1), Jessica Heinrich (4), Alexandra Bos (5), Nora Venitz (5), Luise Duchow (2), Janika Müller (2), Jenny Regitz (1), Kathrin Schröder (1), Lisa Hahn (2)

Vielen Dank an die Spielerinnen der  B Jugend Jessica Sold, Alexandra Hahn und Kathrin Schröder, die direkt nach ihrem B-Jugend-Regionalligaspiel in Bellheim zur Unterstützung der A-Jugend in Ruchheim „eingeflogen“ wurden. Spielerinnen und Fans waren zwar ein wenig enttäuscht, doch gab es bei der gemeinsamen Rückfahrt mit dem Bus viele positive Aspekte zu analysieren.


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