Verfasst von: Frank | 24. Mai 2009

Auf geht´s in die nächste Saison

TBS Saarbrücken entwickelt sich zum Leistungszentrum im Damen- und Mädchenhandball

Die Handballabteilung des TBS Saarbrücken entwickelt sich langsam, aber sicher zum Leistungszentrum im weiblichen Bereich. Spielte man die vergangene Saison bereits mit einer B-Jugend in der Regionalliga und mit der A-, B- und C-Jugend Oberliga, wird man in der kommenden Runde mit je einer C-, B- und A-Jugend Oberliga und mit einer B- und A-Jugend in der Regionalliga spielen.

Bereits 2008 entstanden erste Kontakte mit Fischbach, um im weiblichen Bereich die Jugendabteilung des TBS mit dem aktiven Frauenbereich des HC Fischbach in einer Frauenspielgemeinschaft zusammenzuführen. Nachdem Fischbach keine Zukunft für dieses Modell sah, wechselten 11 Leistungsspielerinnen der Quifis des Jahrgangs 1990/91 mit 4 Jahren Jugend-Regionalliga-Erfahrung nach Saarbrücken. Sie bauen hier auf ein langfristiges Modell „neue Generation“ im Damenhandball. Der Neuanfang und der damit verbundene Rückschritt in die A-Klasse ist den jungen Spielerinnen bewusst. Der Start in der A-Klasse wird aber gern in Kauf genommen, da damit eine solide Basis für die zukünftige Ausrichtung sowohl im Breiten- als auch im Spitzensport geschaffen werden kann. „Beim TBS treffen sie auf einen kompetenten Trainerstab und sehr gut ausgebildete Jugendspielerinnen“ so der Trainer des neuen Leistungsbereichs beim TBS, Dieter Wacker. Mittelfristig ist der Aufstieg in höhere Klassen geplant, alle 91/92/93iger Jahrgänge, soweit sie 16 Jahre alt sind, erhalten ein Doppelspielrecht. Dadurch können seit langem erstmals wieder in der kommenden Spielzeit 2 Damenmannschaften für den TBS an den Start gehen.

Die leistungswilligen jungen Spielerinnen wollen nunmehr den Bezug zu den jüngeren Jahrgängen durch Coaching und Training herstellen und folgen dem Motto „der Weg ist das Ziel“. Mittelfristig hat zur Zeit kaum noch ein Handballverein im HVS die gleiche gute Ausgangsbasis, wie sie sich derzeit beim TBS findet. Das jetzige Modell des attraktiven jungen Frauenhandballs kann auch Grundlage für einen Leistungskurs im HVS sein. Die Kooperation mit der nahe gelegenen Eliteschule des Sports, dem Gymnasium am Rotenbühl, ist durch die Handballförderung ein weiterer Grundstein hierfür.


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